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Baumboa-Torte

  • 3D-Tiertorten
  • ca. 60 Portionen
Torte in Form einer zusammengerollten grünen Baumboa mit gelben Querstreifen, geprägten Schuppen und gelbem Auge, auf Kokosstreu mit Gras aus Esspapier

Wer beim ersten Blick erschrickt, sei beruhigt: Das ist kein Haustier, sondern eine Torte. Bis sie fertig war, habe ich acht bis neun Stunden gebraucht.

Der Körper besteht aus dreizehn Biskuitrouladen — bewusst dünn gebacken, damit sie sich besser in Form legen lassen — gefüllt mit Erdbeerganache und Erdbeerkonfitüre. Eingerollt und drapiert ergeben sie die Windungen. Darüber kommt eine dunkle Ganache, die die Grundform festlegt und fest werden muss, bevor es weitergeht. Auch der Ast daneben ist Biskuit, mit Erdbeer-Schokoladen- Füllung.

Den Kopf habe ich vorbereitet, bevor der Rest entstand: Der Schädel ist aus Ricecrispie-Marshmallow-Masse aufgebaut, darauf modelliere ich Muskeln und Augenhöhlen. Dann wird er mit Fondant eingedeckt, in den ich die Hautstruktur vorher mit einem Sieb eingeprägt habe — das erfordert Vorsicht, sonst drückt man die Struktur beim Eindecken wieder heraus. Mit dem Modellierholz arbeite ich den Kopf fertig aus.

Gefärbt wird mit der Airbrushpistole. Für die hellen Querstreifen schneide ich Schablonen aus Papier und lege sie auf, bevor ich sprühe. Das Auge kommt erst danach hinein; Pupille, Schattierungen und die Nasenlöcher trage ich mit dem Pinsel auf. Zum Schluss die Einstreu aus Kokosflocken und das Gras aus Esspapier, ebenfalls mit der Airbrush gefärbt.

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