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Ombré-Buttercremetorte

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Vierstöckige Hochzeitstorte mit Buttercreme im Ombré-Farbverlauf von Beere bis Cremeweiß

Wer eine Torte für einen besonderen Anlass bestellt, denkt meist an Fondant. Ich merke aber, dass sich viele auch tolle Torten ohne Fondant wünschen, weil er in der Familie nicht bei allen beliebt ist. Diese Torte ist dafür ein gutes Beispiel: Eine Cremetorte muss nicht altbacken aussehen.

In den vier Etagen steckt jeweils eine andere Füllung — eine Schokoladensahne mit Schokoladenböden und Schokoladenbiskuit, eine Vanillecreme mit frischen ganzen Erdbeeren und Vanillebiskuit, eine Kokosbuttercreme und eine Mangobuttercreme mit Mangostücken.

Die Oberfläche ist Buttercreme, in feinen waagerechten Rillen rund um jede Etage gezogen. Der Farbverlauf läuft über die ganze Höhe: unten ein dunkles Beere, nach oben Etage für Etage heller, bis die oberste fast cremeweiß ist. Das Cakeboard ist in derselben dunklen Farbe grob strukturiert und schließt die Torte nach unten ab.

Die Blüten bestehen ebenfalls aus Buttercreme und legen sich als Band von unten links nach oben rechts über die Torte — Rosen in Koralle, Altrosa und Creme, blaugraue Dahlien, kleine weiße Blüten und grüne Blätter. Wie sie entstehen, zeigt die Nahaufnahme, die ebenfalls in der Galerie steht.

Diese Nahaufnahme zeigt die Blüten der vierstöckigen Ombré-Torte aus der Nähe — den Teil der Arbeit, der die meiste Zeit kostet.

Die gesamte Dekoration besteht aus Buttercreme. Für die Blüten ersetze ich einen Teil der Butter durch Kokosfett: So bleibt die Creme beim Spritzen stabil genug, dass die einzelnen Blütenblätter stehen und nicht in sich zusammensacken. Eingefärbt wird sie mit Lebensmittelfarbe in vielen Abstufungen — allein für die Rosen brauche ich mehrere Rosatöne.

Jede Blüte entsteht einzeln von Hand auf einem Blütennagel, Blatt für Blatt und mit wechselnden Tüllen für die verschiedenen Formen. Danach kommt sie auf die Torte.

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